In der digitalisierten Zukunft wird jeder Bereich unseres Lebens, von unserem Zuhause über die Autos und die Straßen, die wir auf dem Weg zu unser Arbeit nutzen, bis hin zu unserem Arbeitsplatz, mit Geräten ausgestattet sein, die mit dem Internet verbunden sind und uns das Leben erleichtern werden. Diese neue Verbindung zwischen der digitalen und echten Welt, das Internet der Dinge, wird die Art wie wir leben und arbeiten signifikant verändern. Das ubiquitäre Internet der Dinge wird uns im privaten aber auch speziell in der Arbeitswelt mit zusätzlichen Informationen und Funktionen zur Seite stehen.

Geräte können etwa selbständig feststellen, ob sie gewartet werden müssen oder wann sie kaputtgehen werden, um dann den Besitzer oder direkt den zuständigen Handwerker zu benachrichtigen.

Auch die zunehmende digitale Kompetenz der Menschen, die zunehmend über digitale Kanäle wie etwa Messenger oder auch Chatbots kommunizieren, wird die Art und Weise, wie mittelständische Unternehmen und Service-orientierte Handwerksbetriebe ihre Produkte und Dienstleistungen verkaufen, verändern. Die Kunden der Zukunft – die Digital Natives – sind daran gewöhnt, Dienstleistungen über das Internet, über Messenger oder über ihre digitalen Assistenten (wie etwa Google Assistant, Siri, Bixby) zu suchen und in Auftrag zu geben. Wer keine digitale Präsenz hat, läuft Gefahr, auf der Strecke zu bleiben.

Wie erkenne ich die Herausforderungen und Chancen der digitalen Zukunft? Wie nutze ich erkannte Chancen, welche Produkte und Dienstleistungen kann ich mit digitalen Funktionen erweitern oder kann ich gar komplett neue Produkte und Dienstleistungen aufbauen? Wie setzte ich die neuen digitalen Funktionen um, auf Basis welcher Technologie?

Der erste deutsche „Handwerk Hackathon“ des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk der Handwerkskammer Koblenz in Zusammenarbeit mit dem Enterprise of Things Lab der Universität Koblenz-Landau bietet die Antworten auf diese Fragen.

Hier werden die Techniken vermittelt, die den Handwerksunternehmen helfen, Chancen und Risiken der Digitalisierung zu erkennen. Zum anderen können Handwerksbetriebe in interaktiven und kooperativen Workshops lernen, die erkannten Chancen durch die Entwicklung von digitalisierten Produkten und Dienstleistungen zu nutzen. Hierzu bietet das Projekt „Handwerk Hackathon“ den teilnehmenden Unternehmen Anwendungsbeispiele aus der aktuellen Forschung und Entwicklung.

Das vermittelte Wissen und die erlernten Techniken können erstmals auch direkt auf Basis einer von der Handwerkskammer und dem Enterprise of Things Lab zur Verfügung gestellten Infrastruktur, dem „The Things Network Koblenz“, getestet werden. Auch bei der technischen Umsetzung steht das Projekt den teilnehmenden Unternehmen mit Wissen zur Nutzung der neuen Technologien zur Seite.

Auf zum ersten Hackathon Handwerk!