Zukunft Handwerk #EinfachMachen

Zukunft Handwerk #EinfachMachen

Zwei Tage Klassentreffen klingen aus. KI war auch dieses Jahr überall. Auf den Bühnen. In den Gesprächen. In den Pitches. In den Demos.

2025 war Aufbau. 2026 müssen wir endlich skalieren. 2025 wurde informiert, was das Zeug hielt. Die Webinare und Workshops waren übervoll. 2026 wird sich entscheiden, ob wir ankommen in den Werkstätten, auf den Baustellen, in den Büros. Und das mit echten, messbaren Mehrwerten. Und dafür reicht keine nächste Informationswelle. Was jetzt zählt, ist das Unsexy-Programm: Rein in die Betriebe. Rein in die Prozesse. Rein in die Implementierung. Das Ganze als Schablone, gemeinsam mit den Macherinnen und Machern aus der KI-Szene.

Was mir dieses Mal auffiel, war, dass die Protagonisten wirklich gebaut und abgeliefert haben. Da ist unter anderem die KI „Berni“ rund um das Team von Andre Voller und Dennis de Vries: ein KI-Assistent, der nicht mehr „Experiment“ ist, sondern nun gewissermaßen erwachsen geworden ist. Und der inzwischen „Kinder“ hat: kleine spezialisierte Assistenzen, die Angebote vorbereiten, Dokumentationen schreiben, Protokolle ziehen, Prognosen liefern – eingebaut in den Maschinenraum der SHK-Branche.

Oder das Team der Macher Ferdinand Metzler, Aaron Shon, Johan Tibell und Tobias Händler mit ihrer KI-Lösung Benetics AI: spitz gedacht, weil es einen echten Schmerz trifft: Aufgaben klar zuweisen. Nicht „KI kann auch To-do-Listen“. Sondern: weniger Chaos, weniger Nachfragen, weniger Verlust von Verantwortung.

Und dann die neue Generation von Macherinnen und Machern, die Lösungen nicht mehr „planen“, sondern in Tagen liefern. Heute sehr früh am Morgen noch im Machercast Henrik Dittmar der mit seinem Bruder an expertlift baut. Klar, dass Anke Freund nicht fehlen darf. Vordenkerin und Macherin, die mit ihrem Chatbot für Kundenkommunikation im Tischlerhandwerk Aufsehen erregt und noch viele, viele KI-Ideen im Köcher hat. Cool, dass du mit auf der großen Bühne sein konntest.

Aber auch neue Live-Kontakte zu Yannick Bromme vom KI-Werkpilot oder Oliver Glowalla mit seiner neuen Lösung DRUVIS. Und ja, viele mehr.

Für mich ist die Aufgabe für 2026 damit klar: Die gute Nachricht: Die Richtung stimmt. Die schlechten Nachrichten: Skalierung ist harte Arbeit. Wer 2026 im Handwerk gewinnen will, braucht kein neues KI-Tool. Er braucht ein neues Betriebssystem: aus Prozessen, Daten, Standards und Leuten, die es wirklich nutzen.

Danke an das Team der Zukunftshandwerk und IKK classic. Besonders Tessa. Und die netten Menschen hinter der Bühne. ;) Es war mir wie immer eine Freude.