KI zieht endlich immer mehr in die Handwerkersoftware ein
Was wäre, wenn KI nicht nur Fragen beantwortet, sondern direkt in deiner Handwerkersoftware mitarbeitet? Genau das wird gerade Realität. das programm zeigt in einem neuen Beitrag, wie das Model Context Protocol (MCP) funktioniert: Die KI greift auf deine Daten zu und unterstützt dich aktiv im Arbeitsalltag. Vom Angebot erstellen über die Auftragssuche bis zur Analyse deiner Unternehmenszahlen. Der Clou dahinter ist das Ende der Eingabemaske. Statt dich durch verschachtelte Menüs zu klicken, genügt ein einziges Eingabefeld: „Lege einen neuen Kunden Max Mustermann in der Musterstraße 123 in Busterhausen an“. Den Rest übernimmt die KI. Sie erkennt Name, Straße und Ort und trägt alles ins richtige Feld ein. Kein Abtippen, kaum Tippfehler, unter 60 Sekunden. Für viele kleine Betriebe wird das der erste echte Kontakt mit KI, die wirklich Arbeit abnimmt. 👉 https://das-programm.io/mcp-tools-das-programm-io/
ChatGPT bekommt einen Kollegen, der ganze Projekte übernimmt
OpenAI hat mit „Work“ einen neuen Agenten in ChatGPT vorgestellt. Work führt Kontext aus deinen Apps, Dateien, Tools und deinem Browser zusammen und erstellt daraus fertige Ergebnisse: ausgefeilte Dokumente, Präsentationen, Tabellen, Websites, Berichte und Analysen. Du gibst ein Ziel vor, planst wiederkehrende Aufgaben oder lässt den Agenten nach Updates Ausschau halten. Er sammelt Kontext, erstellt einen Plan und meldet sich, wenn eine Freigabe nötig ist. Gestartet ist Work zunächst auf dem Desktop für alle Pläne, Web und Mobil folgen in den nächsten Tagen. Die Richtung ist klar: KI wird vom Chatpartner zum Mitarbeiter, der Aufgaben eigenständig zu Ende bringt. 👉 https://openai.com/de-DE/chatgpt-work/
Beim KI-Einsatz klafft eine deutsche Landkarte auseinander
Eine regionale Auswertung der ifo-Konjunkturumfrage (Mai 2026) zeigt große Unterschiede: In Hamburg setzen 73,9 Prozent der Unternehmen aktiv KI ein – bundesweit Spitze. Es folgen Rheinland-Pfalz (68,3), Baden-Württemberg (61,4) und Bayern (59,0). Am unteren Ende liegen Mecklenburg-Vorpommern (35,5), Sachsen-Anhalt (36,9) und Thüringen (39,1). Die Botschaft für den Mittelstand: Wer jetzt einsteigt, verschafft sich einen echten Vorsprung. 👉 https://www.human-in-the-loop.de/ki-nutzung-in-unternehmen-in-m-v-deutschlandweit-am-geringsten/
Bis zu 25 Millionen Euro Förderung für industrielle KI
Aktuelle Fördernews: Startups, KMU, Großunternehmen und Forschungseinrichtungen in Deutschland können sich mit ihren KI-Projekten für eine Förderung von bis zu 25 Mio. Euro bewerben. Fördergeber ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des IPCEI-AI. Gefördert wird experimentelle Forschung und Entwicklung mit einer Laufzeit von bis zu drei Jahren; bei europäisch vernetzten Projekten sind sogar höhere Summen möglich. 18 Mitgliedsländer beteiligen sich, Deutschland unter Führung von Katherina Reiche koordiniert das Vorhaben und plant mit einem Budget von über einer Milliarde Euro. 👉 https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Dossier/ipcei-ai.html
20 Millionen Euro für die KI-Region Kaiserslautern
Das Land Rheinland-Pfalz stärkt das Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern. Wirtschaftsminister Michael Ebling und Wissenschaftsminister Clemens Hoch besuchten das DFKI sowie die Fraunhofer-Institute IESE und ITWM. Im Mittelpunkt: das Infrastrukturprojekt CompAI, mit dem die KI-Rechen- und Dateninfrastruktur ausgebaut werden soll – gefördert mit rund 20 Mio. Euro. Ziel sind leistungsfähige GPU-Kapazitäten, von denen laut DFKI-Direktor Andreas Dengel ausdrücklich auch mittelständische Unternehmen und Start-ups profitieren sollen. Rheinland-Pfalz zählt rund 320 KI-Unternehmen, über 100 wissenschaftliche Arbeitsgruppen und 181 Studiengänge mit KI-Bezug. Ein starkes Signal für den Technologietransfer in die Praxis. 👉 https://www.dfki.de/web
Handwerk statt Hörsaal – die andere Seite der KI
Ein lesenswertes Porträt in der ZEIT: Antonia Kemper, 27, wollte Ingenieurin für Umweltverfahrenstechnik werden und machte stattdessen eine Ausbildung zur Tischlerin. „Ich brach mein Psychologiestudium ab, um ins Handwerk zu gehen“, so der Titel. Die These der Reportage: Es gibt Stellen, und KI ist keine Gefahr fürs Handwerk. Junge Menschen, die studieren könnten, entscheiden sich bewusst fürs Machen – morgens um sieben in der Werkstatt, Holz schleifen, fräsen, hobeln, und am Ende ein fertiges Möbelstück in den Händen halten. Genau diese Mischung aus Sinn, Können und Zukunftssicherheit ist das beste Nachwuchsargument, das unser Handwerk hat. (DIE ZEIT Nr. 33/2026, Niclas Kreft) 👉 https://www.zeit.de/index
Zwei Termine zum Vormerken
In eigener Sache gleich zweimal auf der Bühne: Beim Konditoren-Summit 2026 des Deutschen Konditorenbundes spreche ich zum Thema „Vom Denken zum Machen – KI in der Praxis im Konditorenhandwerk“. Der Summit läuft vom 3. bis 5. September 2026 im Radialsystem in Berlin. Mit dabei sind unter anderem Axel Schmitt Brotsommelier (World Baker of the Year 2022) und Markus Bohr (Executive Pastry, Harrods). 👉 https://www.konditoren.de/konditoren-summit-2026
Und am 26. November 2026 moderiere ich das nächste Barcamp Holzbau 2026, das erstmals nach Hamburg kommt, ins KreaTiefgeschoss in der HafenCity. Erstmals sind auch Architekten, Architekturstudierende und Zimmerer-Auszubildende eingeladen: keine festen Vorträge, sondern spontane Sessions und praxisnaher Austausch auf Augenhöhe. 👉 https://www.holzbau-veranstaltungen.de/autogenerated-135/holzbau-barcamp-2026
📙 Buchtipp der Woche
„Schönheit der Umbrüche – Vom guten Leben in brüchigen Zeiten“ von Judith Block, erschienen bei The Future:Project. Das Buch sammelt verschiedene Haltungen, die uns ein gutes Leben in unsicheren, sich schnell verändernden Zeiten ermöglichen – ein Thema, das gerade im Mittelstand und Handwerk viele umtreibt, wenn Technologie, Fachkräfte und Märkte gleichzeitig in Bewegung sind. Eine wohltuende Ergänzung zur ganzen KI-Lektüre und ein guter Begleiter für ruhige Momente. 👉 https://shop.thefutureproject.de/
🔎 Blick unter die Motorhaube
KI-Agenten sind 2026 endgültig im KI-Alltag angekommen und Jürgen Brosterhues hat dazu ein bemerkenswert klares Kompendium veröffentlicht: „KI-Agenten für Alle“ (Stand August 2026). Seine Kernbeobachtung: Was 2023 als Bastel-Experiment begann, ist heute industrielles Werkzeug. Wer verstehen will, welche Aufgaben sich im eigenen Betrieb sinnvoll an einen Agenten delegieren lassen, findet hier eine praxisnahe Übersicht.👉 https://agentische-ki.kompetenz-ki.de/
🚀 KI-Startups für Handwerk & Mittelstand
Die Lumoview Building Analytics GmbH aus Köln digitalisiert Bestandsgebäude im Sekundentakt: Mit einem einzigen Scan erfasst das Gerät einen kompletten Raum in rund zwei Sekunden – per 360°-Infrarotaufnahme, Photogrammetrie und KI. Daraus entstehen digitale Gebäudedaten und -modelle für Energieberatung, energetische Sanierung und Bestandsmanagement, ausgegeben in gängigen Formaten von CAD über BIM und IFC bis zu Excel, PDF und ERP. Das Team bringt drei Patente, 15 Jahre Erfahrung und über 800.000 erfasste Quadratmeter mit und kommt aus dem Umfeld des DLR. Genau die Art Werkzeug, das Energieberatern, Architekten und dem Bauhandwerk die mühsame Aufmaß-Arbeit abnimmt. 👉 https://www.lumoview.com/de
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