Das Speaker-Line-up steht. Und es wird groß. Das ganze Dortmunder Stadion voller Mittelstand, Handwerk und Vordenkerinnen und Vordenkern, die gemeinsam anpacken wollen.
Am 12. und 13. Juni 2026 öffnet sich der Signal Iduna Park für ein anderes Publikum. Hier kommen Menschen zusammen, die morgens um sechs in der Werkstatt stehen. Die wissen, was eine Marge ist, weil sie sie selbst rechnen müssen. Die ihre Mitarbeitenden mit Vornamen kennen.
Zwei Tage. 75 Köpfe. Eine gemeinsame Frage.
Die HEROCON 2026 versammelt 75 Speaker. Drei Namen ziehen die Aufmerksamkeit auf sich: Oliver Kahn redet über Spitzenleistung, Druck und die Frage, warum Erfolg nichts mit Zufall zu tun hat. Ralf Moeller bringt Hollywood ins Stadion. Nobby Dickel sorgt für die richtige Stimmung als Stadionsprecher des BVB weiß er, wie das geht.
Aber der eigentliche Kern sind die anderen. Bernhard Wolter, alias Bernd Baucoach, der Handwerk und Sichtbarkeit zusammendenkt. Bane Katic, der Menschen das Reden auf der Bühne beibringt. Sven Schöpker, Gründer der „Mission Starkes Handwerk“. Sandra Hunke, die für mehr Vielfalt und Mut im Handwerk wirbt. Michael Heitkötter, der KI im Betriebsalltag einsetzt – nicht als Wunder, sondern als Werkzeug. Dazu Johanna Röh, Kathrin Post-Isenberg, Matthias Brack, Jule Rombey, Mario Jung – und viele mehr. Eine Aufstellung, die zeigt, wie tief das Handwerk in dieses Land hineinwirkt.
Das ist keine Konferenz. Das ist echte Community. Wer hingeht, gestaltet mit.
Was ich mitbringe: ein Vortrag, ein Panel, eine These
Mein Programm bei der HEROCON umfasst zwei Slots am Freitag. Beide tragen dieselbe Überzeugung: Zukunft passiert nicht. Sie wird gebaut. Vom Handwerk.
Freitag, 13:30 Uhr, HEROCON Stage
Mein Impulsvortrag heißt: Zukunft passiert nicht – sie wird gebaut. Vom Handwerk. Eine halbe Stunde. Drei konkrete Zukunftsbilder bis 2035.
Diese drei Bilder haben Konsequenzen. Für Kunden, Mitarbeitende, Prozesse, Wertschöpfung. Wer es ernst meint, bekommt am Ende das ZUKUNFTSNAVI in die Hand: Zielbild, Etappen, nächster machbarer Schritt. Ein echtes digitales Werkzeug.
Freitag, 14:00 Uhr, Panel-Stage
Direkt danach: Panel-Stage. Titel Zukunft ist kein Zufall. Untertitel: Wie Unternehmen mit Szenarien, Mut und radikalen Entscheidungen durch unsichere Zeiten navigieren.
Mit auf der Bühne sitzen drei Mitstreiter. Anke Voss von der Heinrich VOSS Gebäudetechnik. Bastian Strauß von Wolf + Strauss Solutions. Andre Voller von der DigiWerkstatt 4.B. Drei Macherinnen und Macher, die schon dort sind, wo viele erst hinwollen.
Wir nehmen uns fünf Fragen vor:
- Wie navigieren wir mit Szenarien durch unsichere Zeiten?
- Warum reicht handwerkliche Qualität allein bald nicht mehr?
- Warum besteht ein Teil unserer Belegschaft schon morgen aus KI-Agenten?
- Warum sollten wir den Schatz unserer Daten heben, bevor andere es tun?
- Was steht bis 2027 ganz oben auf der Liste – und was darf liegen bleiben?
45 Minuten. Vier Stimmen. Ein Stadion voller Macher. Bequem wird das nicht. Es soll auch nicht.
Wir reden in Deutschland viel über die Zukunft des Mittelstands. Über Förderprogramme. Über Fachkräftemangel. Über Digitalisierungslücken. Über alles, was nicht funktioniert.
Was wir zu selten tun: die Bühne denen geben, die es bereits tun. Die ihre Daten ordnen, statt sich um sie zu sorgen. Die KI-Agenten ins Team holen, statt sich vor ihnen zu fürchten. Die Nachwuchs ausbilden, statt sich am Mangel abzuarbeiten.
Genau das macht die HEROCON. Sie zieht die Macher zusammen aus Werkstätten, Büros, Manufakturen. Sie stellt sie ins Stadion, das einen guten Symbolwert hat. Hier wird gewonnen. Oder eben nicht.
Und sie sagt eine Sache klar: Wer wartet, bis die Politik liefert, wartet zu lange. Wer wartet, bis die Branche entscheidet, wartet noch länger. Die Standards für die nächsten zehn Jahre werden jetzt gesetzt. Von denen, die mitschreiben.