Wow 💛 volles Haus beim Green AI Day 2026 an einem besonderen Ort in Stuttgart. Das Metropol Kino bot weiche Polstersitze und sogar Liegeflächen in der ersten und letzten Reihe. Alles in plüschigem rotem Samt. Das Team der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart hatte Expertinnen und Experten dorthin eingeladen. Das Thema hatte es in sich. Ich versuche, euch meine Perspektive darauf zu vermitteln.

Bei unseren Hackathons und Promptathons sowie bei der Arbeit in Unternehmen beobachte ich ein Phänomen, das wir dringend angehen müssen: Immer häufiger nutzen Menschen generative KI, um eine schier unfassbare Menge an Daten zu erzeugen. Ohne sinnvollen Grund. „Hey ChatGPT, schreib mir statt einer kurzen Darstellung lieber 28 Seiten mit möglichst ausgefeilten rechtlichen Ausführungen, um der Institution meine Optionen zu übermitteln. Mach es am besten schön kompliziert, damit die etwas zu tun haben.“
Es gibt Bereiche, in denen wir KI besser einsetzen sollten. Wie wäre es, das Bau- und Klimahandwerk zu stärken? Also diejenigen, die den größten Hebel haben, um die Klimawende wirklich voranzubringen. Dafür brauchen wir nicht Tausende KI-Tools, sondern Prozesse, die auf Baustellen und in Werkstätten tatsächlich funktionieren.
Es geht nicht darum, einfach mal „etwas mit KI“ zu machen. Wir sollten vielmehr fragen: Wie lösen wir die konkreten Probleme der Menschen auf den Baustellen? Und ja: Bei 200.000 offenen Stellen im deutschen Handwerk kann auch die Robotik ihren Teil dazu beitragen.
Hier kam meine Keynote ins Spiel. Ich zeigte Beispiele dafĂĽr, wie Robotik und KI echten Mehrwert schaffen, statt noch mehr KI-DatenmĂĽll zu produzieren. Das sind meine Favoriten:
- Benetics.ai: KI-gestütztes Aufgabenmanagement in Bauplänen in 73 Sprachen
- Conbotics: ein Malerroboter, der Standardprozesse unterstĂĽtzt
- Sitegeist: Entwicklung eines Roboters, der die Betonsanierung voranbringen soll
- 360-Grad-Dokumentation mit KI: Sie spart Handwerksbetrieben Fahrtkosten und Zeit.
- 3D-Druck: Er ermöglicht völlig neue Geometrien und Produkte, die sich schnell und effizient herstellen lassen.
- Exoskelette: Sie erleichtern körperliche Arbeit und liefern über Sensoren Daten, mit denen KI uns besser schützen kann.
Und, und, und.
Ich finde: In diesen Bereichen sollten wir KI vorantreiben. In manchen anderen Bereichen sollten wir bremsen und unser eigenes Hirn und Hand einsetzen.
Prof. Dr. Ana Moya brachte es in ihrer Keynote auf den Punkt: „Innovation bedeutet, gezielt statt umfassend zu handeln und einfache Lösungen komplexen vorzuziehen.“ Oder wie ich gern sage: #EINFACHMACHEN mit der Betonung auf „einfach“.
Vielen Dank an Dr. Sarah Schuhbauer, Vinz Leo Hofmann und das gesamtes Team für diese tolle Veranstaltung. Vor Ort bin ich direkt auf eine neue Lösung rund um Michael Cordes für das Handwerk gestoßen. Seid gespannt. Da kommt noch was.









#Zukunft #Mittelstand #Handwerk #KI #Robotik #GreenAIDay